Juli 5, 2023

8 Gründe für eine regelmäßige Yogapraxis

Yoga, eine immer beliebter Sportart in der heutigen Zeit, aber warum ist das eigentlich so?

Wie du vielleicht schon einmal mitbekommen hast, gibt es die unterschiedlichsten Wege Yoga zu praktizieren, aber damit meine ich nicht nur die körperliche Praxis auf der Matte. Denn abgesehen von dem sportlichen Aspekt gibt es noch weitere Yoga-Wege bzw. Möglichkeiten wie du Yoga abseits von der Matte in deinen Alltag integrieren kannst. Aber dazu ein andern mal mehr…

Denn meistens ist es immer noch so, dass die Menschen über die Sportart zum Yoga finden. Deswegen möchte ich dir heute von den körperlichen Vorteilen einer regelmäßigen Yogapraxis berichten:

1. Verbesserte Flexibilität & Beweglichkeit

Wir kennen sie alle, die Fotos auf denen sich Yogis und Yoginis verrenken. Ich verstehe, dass diese Bilder zunächst erst einmal abschreckend wirken können. Vielleicht kommen sogar Gedanken auf wie: “ Um Yoga zu praktizieren bin ich viel zu unbeweglich.“ oder „Oh Gott, das werde ich nie schaffen.“ oder “ Ich würde mich vor den anderen Schülern inklusive Lehrer so blamieren.“ Aber hast du hinsichtlich dieser Gedanken schon einmal einen anderen Blickwinkel eingenommen? Wenn ihr eure erste Yogastunde besucht, wird niemand erwarten, dass ihr euch, wie eine Schlange, verbiegen könnt. Abgesehen davon, dass jeder so sein darf, wie er ist und es kein „besser“ oder „schlechter“ im Yoga gibt, wird eine verbesserte Flexibilität und Beweglichkeit mit der Zeit von alleine kommen. Also traut euch!

2. Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Körperhaltung

Besonders in den weit verbreiteten Bürojobs sitzen wir den größten Teil des Tages an unseren Schreibtischen. Für unseren Körper auf die Dauer eigentlich Katastrophe. Deswegen eignet sich Yoga hervorragend um langfristig eure Muskulatur zu stärken, Verspannungen zu lösen und dadurch auch eure Körperhaltung zu verbessern. Ich verpreche euch: Manche Übungen sehen zwar sehr leicht aus, aber mit dem richtigen Fokus und der korrekten Haltung werden auch eure Muskeln brennen. Das Schöne dabei ist, dass man die Schwierigkeit und somit auch Anstrengungen in jeder Haltung immer für sich selbst genau richtig dosieren kann. Außerdem gibt es ganz nach eurer Vorliebe Yogastile in denen die körperliche Praxis mehr oder weniger im Vordergrund steht. Probiert euch einfach aus und schaut, welcher Stil zu euch passt.

3. Reduzierung von Stress und Angstzuständen

In unserer schnelllebigen Zeit passiert so viel und zu selten nimmt man sich bewusst eine Auszeit. Besonders  unser Geist lechzt nach einem langen Tag einfach mal nach einer Informationspause. In der Regel beginnt und endet jede Yoga-Klasse mit einer kurzen Entspannungsfrequenz. Diese schult uns den Alltagsstress loszulassen und völlig im Hier und Jetzt anzukommen. Dies kann zwar anfangs erst einmal Übung benötigen, aber ich verspreche euch, dass es von mal zu mal besser klappt und wirklich sehr wohltuend ist. Ich fühle mich nach jeder Einheit wieder sehr geerdet und ganz bei mir.

Doch aufgepasst, Yoga in seiner reinen Form ersetzt keine Psychotherapie! Yoga kann lediglich als ergänzende Maßnahme zur Heilung von psychischen Krankheiten beitragen.

4. Verbesserung der Atmung und Lungenfunktion

Speziell angeleitete Atemtechniken, im Yoga auch Pranayama genannt, haben einen positiven Effekt auf eure Lungenfunktion. Im Alltag atmen wir meist sehr flach und nutzen garnicht unser komplettes Lungenvolumen aus. Bei dieser flachen Atmung kann Yoga definitiv Abhilfe verschaffen, da wir in der Yogaklasse generell üben uns im Einklang mit dem Atem zu bewegen und dabei auch wieder lernen tief in den Bauch einzuatmen. Dieser tiefe Atem hilft uns dabei Stresshormone abzubauen und somit mehr Gelassenheit und Seelenruhe zu finden. Um wieder zurück zu unserer natürlichen Atmung zu finden helfen uns besonders gut die durch den Lehrer angeleiteten Atemübungen am Anfang oder Ende einiger Yogaklassen. Auch hier gibt es Stile, die mehr oder weniger mit dem Atem arbeiten. Da muss, wie schon erwähnt, einfach jeder für sich selbst ausprobieren und schauen.

5. Senkung des Blutdrucks und Verbesserung der Herzgesundheit

Selbstverständlich darf man, bei einem zu hohen Blutdruck, keine Wunderheilung erwarten. Jedoch unterstützt Yoga, als sanfte Bewegungsform, eine natürliche Regulation des Blutdrucks. Das sanfte Kreislauftraining reguliert den Blutdruck nachhaltig, da wir nach einer behutsamen körperlichen Betätigung einen langsameren Ruhepuls haben. Vor allem Atem- und Meditationsübungen können dabei helfen, den zu hohen Blutdruck zu senken. Wie oben schon erwähnt, aktivieren Atemübungen den Blutkreislauf und versorgen das Blut mit zusätzlichem Sauerstoff. Nicht zuletzt gleicht das positive Körpergefühl während der Yoga-Übungen (AlphaZustand) das vegetative Nervensystem aus. Entspannung wirkt – im Gegenteil zu Stress – blutdrucksenkend. Nichtsdestotrotz ersetzt Yoga keine Medizin, aber als ergänzende Maßnahme auf jeden Fall hilfreich.

6. Stärkung des Immunsystems und Verbesserung der Verdauung

Yoga kann auf verschiedene Weise zur Förderung der Darmgesundheit beitragen. Zum einen kann es helfen, Stress abzubauen, der oft zu Verdauungsproblemen führt. Denn die moderne Wissenschaft erforscht diesen Zusammenhang immer mehr und entdeckte erst vor ein paar Jahren , dass es tatsächlich eine Darm-Hirn-Kommunikation gibt (med.: Darm-Hirn-Achse). Fühlt man sich gestresst, dann wirkt sich diese Unruhe auch körperlich aus, zum Beispiel auf den Darm.  Und da eines der Grundlegenden Ziel im Yoga die Entspannung des Geistes ist, kommt dies auch unserem Darm zu gute. Auch die bewusste Atmung beim Yoga kann dazu beitragen, den Darm zu entspannen und die Verdauung zu fördern. Darüber hinaus können bestimmte Yoga-Übungen wie Drehungen und Vorwärtsbeugen die Verdauung anregen und die Durchblutung im Bauchraum verbessern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Yoga allein nicht ausreicht, um Darmprobleme zu lösen. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind ebenfalls wichtige Faktoren für eine gute Darmgesundheit.

7. Erhöhung der Konzentration und des Fokus

Yoga ist eine der ältesten Techniken, um die Konzentration nachhaltig zu steigern. Denn Yoga baut Stress ab, beruhigt die Nerven und entspannt den Geist. Alles die besten Voraussetzungen, um die Konzentration zu steigern. Wir können nach bzw. während einer Yogastunde unseren Fokus ganz neu ausrichten. Unser Geist wird sozusagen resetted, da wir den ganzen Balast aus dem Alltag versuchen loszulassen. Nach der Yogastunde ist dann Raum für neue Gedanken, manchmal kann eine Stunde sogar dazu bewegen, dass wir offener werden die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

8. Erhöhung des Selbstbewusstseins und der Selbstakzeptanz

Während der Yogapraxis versuchen wir durchgehend auf unseren Körper zu hören und alle Dinge, die sich im Außen abspielen, loszulassen. Unser Körper sagt uns an wie weit wir gehen und wie sich die einzelnen Asanas (Körperhaltungen), gerade im Moment, richtig für uns anfühlen. Dabei gilt es sich selbst so anzunehmen, wie man ist. Keiner ist besser oder schlechter, egal wie weit er in die Haltungen kommt. Ganz nach dem Motto: ,,Alles kann, nichts muss!“ Ich weiß, es kann am Anfang schwer sein, nicht zu Nachbarmatte zuschauen und sich zu vergleichen. Aber das Ziel ist, dass du permanent bei dir selbst bleibst, deine Gedanken ruhiger werden und Körper und Atem dich durch die Übungen leiten. Es tut wirklich sehr gut einfach mal ganz bei sich selbst zu sein. Durch dieses immer wieder nach innen sehen wird unsererVerbindung zu uns Selbst und unserem Körper gestärkt. Wir werden unserer Selbst wieder bewusst. Außerdem kann dir dein Stärke, selbst in anstrengenden Momenten und das meistern herausfordernder Asanas nochmal einen extra Selbstbewusstseinschub verleihen.

Klingt das nicht alles wunderbar? Selbstverständlich gibt es noch viele weitere gute Gründe für eine regelmäßige Yogapraxis.

Sollten die 8 Punkte Begeisterung in dir entfacht haben und du möchtest noch tiefer ins Yoga einsteigen, dann schau dich einfach mal hier um.

Worauf wartest du noch? – Auf die Matte und los geht’s!

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